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(c) Pester Lloyd / 40 - 2009  WIRTSCHAFT 28.09.2009
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Niederösterreich in Budapest

Verkostung von österreichischen Schmankerln und zwei neue Anlegestellen in Budapest

Vergangene Woche präsentierten Unternehmen aus Niederösterreich ihre Produkte in der Großen Markthalle in Budapest und diskutierten über ihre Erfahrungen mit dem "herausfordernden" Nachbarn. Zwei neue Donau-Stationen für Kreuzfahrtschiffe wurden ebenfalls eröffnet. NÖ ist mit der Entwicklung der Wirtschaftbesziehungen nach Ungarn zufrieden.

Die NÖ-Markttage wurden von der Wirtschaftsförderungsagentur ecoplus organisiert, die sich vor allem um kleine und mittlere Betriebe kümmert und ihnen mit Informationen, Beratung und Kontaktvermittlung, Hilfe beim Marketing und sogenannte "Finanzierungschecks" den Weg gen Osten erleichtern will.

Am Rande der Verkostung hatten UnternehmerInnen Gelegenheit mit der niederösterreichischen Wirtschaftslandesrätin Dr. Bohuslav über ihre bisherigen Erfahrungen am Wirtschaftsstandort Ungarn zu diskutieren. Die Diskussion stand unter dem unmissverständlich höflich formulierten Motto „Ungarn: Herausfordernd, nah und doch anders“. Die Landesrätin erläuterte: „Ungarn gehört mit Deutschland, Italien und Tschechien zu den wichtigsten Handelspartnern Niederösterreichs. Schon jetzt gibt es rege grenzüberschreitende wirtschaftliche Verflechtungen, so gehört Ungarn zu den Top-5-Exportländern Niederösterreichs. In Zukunft soll ein Fokus auf erneuerbare Energien und Umwelttechnik gelegt werden, hier sehen wir großes Potential für niederösterreichische Unternehmen“.

Die Präsentation österreichischer Schmankerln im ungarischen Lebensmittelhandel ist schon zu einer festen Tradition geworden. Die Produkte vom Nachbarn sind zwar durchaus beliebt, haben es aber aus Gründen der Gewohnheit, aber vor allem auch des Preises, häufig schwer, sich einen festen Platz in den Regalen und Einkaufstaschen der Ungarn zu erobern. Auch die krisenbedingten Preiskämpfe und die teils grenzwertige Einkaufspolitik der großen Ketten und ziwelichtige Vermittler erschweren es Qualitätslieferanten zunehmend, sich einen Platz im Sortiment zu sichern. Daher ist es wichtig und notwendig, zumindest wiederholt auf sich aufmerksam zu machen und so die kundenseitige Nachfrage zu stärken.

Die ebenfalls in NÖ ansässige Donau Schiffsstationen GmbH nutzte die Anwesenheit der lokalen Politprominenz zur Eröffnung zweier neuer Anlegestationen für Kreuzfahrtschiffe. Gábor Demszky, Budapests Oberbürgermeister nahm an Bord der MS Flamenco an der Zeremonie teil.

Mit freundlicher Unterstützung von www.centropolitan.eu

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(c) Pester Lloyd

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