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(c) Pester Lloyd / 41 - 2009  POLITIK 08.10.2009
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Treffen der Visegrád 4 in Budapest

Die EU-Integration der Staaten Ex-Yugoslawiens in die EU, waren der Schwerpunkt auf dem Treffen der Außenminister der Visegrád 4, Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn, dass um Spanien und Belgien, die, so wie Ungarn, bald die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen, erweitert wurde. Die Machtlosigkeit des Sextetts in Fragen der EU-Erweiterung war, ohne die Big Player Frankreich, Großbritannien und Deutschland, offensichtlich.

Yves Leterme, der belgische Außenminister sagte dann auch, dass es "nicht weise" wäre, mit konkreten Beitrittsterminen zu hantieren. Amtskollege Péter Balázs fabulierte etwas schlafwandlerisch, dass man alles wie ein Tennisspiel, nicht wie ein Fussballspiel nehmen sollte. Es ginge nicht um die Spielzeit, sondern darum den Satz zu gewinnen... Man verlegte sich auf allgemeine Kooperationsprojekte, u.a. die Verbesserung von Straßenverbindungen.

Man erklärte, dass man einer Teilung Bosnien-Herzegowinas (Stichwort Republik Srpska) nicht zustimmen werde. Man hätte allerdigns einmal erklären können, warum man den Bosniern keine Visafreiheit zugesteht, so wie Mazedonien, Serbien und Montenegro ab 1. Januar 2010.

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