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(c) Pester Lloyd / 42 - 2009  WIRTSCHAFT 12.10.2009
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Österreichische Banken ziehen Geld aus Osteuropa ab

Behauptet wird stets das Gegenteil, die österreichischen Banken würden ihre Osttöchter vorbehaltlos unterstützen, sie durch die auch selbst verschuldete Krise tragen. Doch Zahlen der Österreichischen Nationalbank belegen nun, dass dem in vielen Bereichen nicht so ist. Die Liquidität der großen österreichischen Geldinstitute wird, zum Teil, auf Kosten der Osttöchter aufgebessert. Das sagt die sogenannte Kapitalverkehrsbilanz für das erste Halbjahr 2009 aus. Danach zogen österreichische Kreditinstitute netto 3,3 Mrd. Euro aus Osteuropa ab, im ersten Halbjahr 2008 veranlagte man im Osten dagegen noch 27,5 Mrd. Euro. "Der Großteil davon entfällt laut Nationalbank auf Mittel, die zur Finanzierung der Tochterbanken in Osteuropa dienten." analysiert dazu "Der Standard" in Wien. Auf lediglich 800 Mio. Euro eingebrochen ist auch die Kreditvergabe im Ausland, von zuvor 12,4 Milliarden. Banken, aber auch Unternehmen bauen konsequent ihre Auslandsverbindlichkeiten ab.

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