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(c) Pester Lloyd / 43 - 2009
OSTEUROPA 20.10.2009 _______________________________________________________
Energiekooperation Slowakei - Österreich
Eine Absichtserklärung über eine verstärkte Zusammenarbeit auf dem
Energiesektor wurde am Freitag in Bratislava vom slowakischen Wirtschaftsminister Lubomír Jahnátek und dem österreichischen Bundesminister
für Wirtschaft, Familie und Jugend Reinhold Mitterlehner unterzeichnet. "Es handelt sich um drei Grundverträge, die für die Sicherheit der Energie für die
Slowakei von großer Bedeutung sind", stellte Jahnátek auf der Pressekonferenz fest. Der erste sieht eine Zusammenarbeit zwischen beiden Ministerien vor. Das
zweite Dokument wurde von OMV und Transpetrol unterzeichnet und es handelt sich um "eine Liste von Daten über Erdölleitungen und ihre Verbindung zwischen
der Slowakei und Österreich". Das dritte unterzeichnete Dokument ist eine "Liste von Daten über Erdgas-Projekte und über die Zusammenarbeit bezüglich der
österreichisch-slowakischen Gasverbindung". Die Zusammenarbeit sieht einen Ausbau der Gasleitung Družba mit einer Verbindung an die Raffinerie Schwechat
und die darauffolgende Gasleitung Adria Wien Pipeline vor. Die Verbindung solle den Reversfluss sichern. Die Zusammenarbeit solle hauptsächlich während einer Gaskrise intensiviert werden.
"Als ein Land Mitteleuropas ist die Slowakei zu 98 Prozent vom Import aus
Nachbarländern abhängig", sagte der slowakische Minister. "Die traditionelle Ost-West-Verbindung, die hier Jahrzehnte zuverlässig funktioniert hatte, erlitt im
Januar eine große Wunde", erinnerte Jahnátek an die Einstellung der Gaslieferung in den ersten Wochen 2009. Die slowakische Regierung unternehme Schritte,
ähnliche Situationen zu verhindern. "Neue Gesetze wurden entworfen, technische Einzelheiten gelöst. Eine der Maßnahmen ist auch die Verbindung zwischen der
Slowakei und Österreich", ergänzte der Wirtschaftsminister.
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