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(c) Pester Lloyd / 44 - 2009
KULTUR 28.10.2009
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Manès-Sperber-Preis an Péter Esterházy
Péter Esterházy, einer der europaweit bekanntesten ungarischen Schriftsteller
erhielt am gestrigen Dienstag den österreichischen Manès-Sperber-Preis 2009 aus den Händen der Kulturministerin Claudia Schmied. Der Preis ist mit 8.000 Euro
dotiert und wird für hervorragende Leistungen "auf dem Gebiet des gesellschaftspolitischen Romans und der politisch-literarischen Essayistik" vergeben.
"Damit soll ein literarisch wie intellektuell
ambitioniertes Werk gewürdigt werden, das sich im zentraleuropäischen wie im deutschsprachigen Raum große Geltung verschafft hat. Mit seinen grenzüberschreitenden Dimensionen
dokumentiert es ein politisches und ästhetisches Bewusstsein von europäischem Format und post-nationalem Zuschnitt". Mit dem Preis solle, so die Jurybegründung
weiter, "ein literarisches Werk gewürdigt werden, das in jenem Diskurs gelesen werden kann, wie ihn Sperber, ein europäischer Bürger und Intellektueller, zusammen mit anderen
post-kommunistischen Intellektuellen begründet hat". Der Manès-Sperber-Preis wird seit 1985 in unregelmäßigen Abständen, jedoch mindestens alle fünf Jahre
vergeben. Ausgezeichnet wurden bisher unter anderen Siegfried Lenz, Albert Drach, Ilse Aichinger, Michael Köhlmeier und Karl Markus Gauß.
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