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(c) Pester Lloyd / 44 - 2009
FORSCHUNG 06.11.2009
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Weltwissenschaftsforum in Budapest eröffnet
Zur Zeit läuft in Budapest das vierte Weltwissenschaftsforum, eine Veranstaltung, in
der nicht Wissenschaftler miteinander tagen, sondern sich hauptsächlich mit der Welt der Politik vernetzen wollen, um zukünftige Herausforderungen besser meistern zu
können. Der ungarische Präsident László Sólyom eröffnete die dreitätige Veranstaltung am Donnerstag. "Solche Foren sind im 21. Jahrhundert besonders wichtig, weil wir uns
globalen Herausforderungen wie die Energiekrise und dem Klimawandel zu stellen haben.", sagte er in seiner Eröffnungsrede. Der Chef der Akademie der
Wissenschaften, József Pálinkas sagte, dass es wichtig sei, die Ergebnisse und ethischen Hintergründe wissenschaftlicher Erkenntnisse politischen
Entscheidungsträgern nahe zu bringen. "Die Wissenschaften müssen lokalen wie globalen Entscheidungsträgern auf jede Weise helfen," sagte der Präsident der
Akeademie und bemängelte auch die häufig fehlende Professionalität im Umgang mit den Medien. Das Weltwissenschaftsforum in Budapest findet seit 2003 jedes zweite
Jahr statt, in diesem nehmen über 700 Wissenschaftler, Politker und andere aus 92 Ländern daran teil.
Interessierte können sich auf dieser Seite http://www.sciforum.hu/ u.a. eine Live-Übertragung des Kongresses anschauen.
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