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(c) Pester Lloyd / 46 - 2009  OSTEUROPA 13.11.2009
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Frisches Geld der EIB für Osteuropa

Die großen Förderbanken stocken ihr Kreditvolumen für KMU 2010 nochmals massiv auf. Wegen der Krise haben ausländische Banken in der Region ihr Engagement deutlich zurückgefahren. Risikobegrenzung und Einigelung sei dort das Mittel der Stunde. So sieht es auch Matthias Kollatz-Ahnen, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB). Eine Situation, die Gift für Wirtschaft und Investitionen ist und zuerst den KMU schadet. Die EIB will, gemeinsam mit der Weltbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) gegengesteuern. Die Drei haben sich auf einer Pressekonferenz dazu verpflichtet, insgesamt 24,5 Mrd. Euro für Klein- und Mittelbetriebe in Osteuropa zur Verfügung zu stellen. Auf die EIB entfalle dabei der Löwenanteil von 11 Mrd. Euro, erklärt Kollatz-Ahnen. Bis Ende September habe die EU-Förderbank allerdings bereits 9,2 Mrd. Euro bereitgestellt und 6,3 Mrd. Euro vergeben. Auch Weltbank und EBRD würden wohl mehr vergeben als zugesagt.  In den sogenannten Strukturfonds warten laut Investitionsbank 168 Mrd. Euro auf die neuen Mitgliedsstaaten. Davon seien gerade erst 20 Prozent ausgeschöpft. Die EIB bietet nun ihre Unterstützung bei der Überwindung diverser Antragshürden an.

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