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(c) Pester Lloyd / 46 - 2009
OSTEUROPA 13.11.2009
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Experten raten: Expandieren in der Krise
KMU fänden gerade jetzt beste Bedingungen für Expansionen vor, meinen Experten.
Ressourcen gibt es im Überfluss und die Konkurrenz schwächelt. "Die aktuelle Wirtschaftslage hat Marktbedingungen geschaffen, die viele kleine und
mittelständische Unternehmen (KMU) zu Auslandsexpansionen verleitet. Zwar sind die reinen Kostenvorteile für Auslagerungen und Abwanderungen besonders in
osteuropäischen Ländern in den vergangenen Jahren immer weiter geschrumpft, doch die Chancen für eine erfolgreiche internationale Expansion sind derzeit dennoch so
groß wie nie." So urteilt die Treuhandgesellschaft InterGest in einer Marktstudie. "Wettbewerber sind angreifbar und Ressourcen im Überfluss vorhanden", heißt es da
weiter. Derzeit fänden KMU neben niedrigen Immobilienpreisen und wirtschaftlichen EU-Förderprogrammen auch hoch qualifiziertes Personal auf Jobsuche in den Märkten
vor. Auch dem Jahresmittelstandsbericht 2009 des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) nach haben KMU unter der Krise bislang weniger gelitten als
Konzerne. Zwar hinterließen Finanzmarktkrise und Rezession ausgehend von der Exportwirtschaft und den Investitionsgüterbranchen auch tiefe Spuren im Mittelstand.
Mit einem prognostizierten Umsatzrückgang von nur zwei Prozent sind die Erwartungen der Unternehmen jedoch deutlich optimistischer als die der
Gesamtwirtschaft. Bleibt nur die Frage der Finanzierung. Über eine Kreditklemme in CEE sprechen die Experten nämlich nicht, doch sie gibt es.
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(c) Pester Lloyd
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