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(c) Pester Lloyd / 46 - 2009  OSTEUROPA 13.11.2009
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Acht Tage für´s Vaterland

Öffentlich Bedienstete in Rumänien sollen unbezahlten Urlaub nehmen

Die rumänische Regierung, die man derzeit eher als einen temporären Verein zur ungewissen Amtsübergabe bezeichnen darf, bittet jetzt die Staatsangestellten des Landes zur Kasse, um das ausufernde Staatsdefizit ein wenig zu verkleinern. Die 1,3 Millionen Angestellten im öffentlichen Dienst sollten zum Jahresende mindestens acht Tage unbezahlten Urlaub nehmen, schlug der interimistische Finanzminister Gheorghe Pogea vor, das würde die Staatskasse, umgerechnet, um ungefähr 30,6 Mio EUR entlasten. Er stellt sich vier Tage im November und nochmals vier im Dezember vor. Ursprünglich sollten es sogar zehn Tage sein, doch da kam es zu arbeitsrechtlichen Problemen. Rumänien musste sich, genauso wie zuvor Ungarn, 20 Milliarden EUR bei IWF und EU leihen, um den Staatshaushalt zu stabilisieren. Daran geknüpft sind viele Sparforderungen, die Rumänien bisher nur teilweise erfüllte. In Ungarn hat man den öffentlich Bediensteten bereits Ende 2008 u.a. das 13. Gehalt und etliche Zulagen gekürzt.

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