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(c) Pester Lloyd / 49 - 2009
WIRTSCHAFT 01.12.2009
Starbucks brüht bald in Budapest
Starbucks, die größte "Coffeeshop"-Kette der Welt, nutzt die Krise zur Expansion nach Ungarn
Bisher hatte die Kette, die weltweit um die 14.000 Filialen selbst bzw. in
Franchise-Systemen betreibt, einen Bogen um die Stadt gemacht, weil die Kaufkraft-Kosten-Relation ungünstig war. Nach Informationen der Tageszeitung Népszabadság sind die gesunkenen Mieten in
der Innenstadt nun aber der Auslöser für eine Expansion nach Ungarn. Starbucks rekrutiere bereits Personal und habe schon einen
Franchise-Partner für die baldige Eröffnung ein erstes "Coffee outlet" gefunden.
Bisher ist Osteuropa noch weitgehend unbestelltes Terrain für den Großkonzern,
lediglich in Bulgarien, Tschechien und Rumänien betreibt man einige Geschäfte. Allein in Wien sind es schon zehn. "Viele Menschen warten seit Jahren darauf, dass
Starbucks in Ungarn eröffnet. Es gibt einen Bedarf nach diesem Erlebnis und sogar schon einen ungarischen Fanclub im Internet", zitiert die Zeitung einen Firmensprecher.
2008 machte die Kette eine schmerzhafte Restrukturierungsphase durch, im
Heimatmarkt USA wurden 600 Filialen geschlossen, was um die 10.000 Arbeitskräfte ihre prekären Jobs kostete.
Zum Thema:
Kaffeehausgrippe - Eine Wiener Elegie Von Julius Ludassy aus dem Pester Lloyd von 1921
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