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(c) Pester Lloyd / 50 - 2009  NACHRICHTEN 09.12.2009
 

Schweinegrippe: 20. Todesopfer in Ungarn verkündet

Mit dem Tod einer schwangeren Frau im Krankenhaus von Szeged, erhöhte sich die offizielle Zahl der am Virus H1N1 gestorbenen Personen in Ungarn auf 20. Das letzte Opfer wurde bereits vor vier Wochen mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert. Drei weitere Patienten liegen in der Universitätsklinik im südungarischen Szeged wegen der Schweinegrippe derzeit auf der Intensivstation, seien aber in stabilem Zustand.

Seit 18. November herrscht in Ungarn für die Schweinegrippe "Pandemiealarm", als in einer Woche 22.000 neue Fälle registriert waren. In der Woche vor Nikolaus sollen es bereits 34.000 gewesen sein, eine genaue Zählung ist aber nicht mehr möglich, da die Behörden nur noch Stichproben erheben und die Zahlen dann auf das gesamte Land hochrechnen. Jeder Todesfall wird hochamtlich per Presseaussendung verkündet. Allein die Beurteilung der Todesfälle in ihrer Ursächlichkeit ist ein sehr heikles Thema und weit offen für Manipulation. Die "neue" Grippe kann an sich gar nicht tödlich sein, sie kann lediglich durch die Schwächung des Immunsystems weitere Krankheiten auslösen, zu Organversagen bei chronisch Kranken oder Vorgeschädigten führen etc. Zahlen über Todesopfer der "normalen" Grippe werden derzeit nicht veröffentlicht. Die ungarische Regierung hat sich aller kritischen oder abwägenden Stimmen entledigt und setzt mittlerweile auf eine Vollimpfung der Bevölkerung.

Mehr zum Thema:

Das Komittee für Nationale Sicherheit veranstaltete am Montag eine Anhörung des ungarischen Pharmaunternehmens Omninvest (siehe Fall 2)

Mikulás als Virenschleuder
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Alles Hysterie?
Offizielles Zweifeln verboten: Ungarn setzt auf Vollimpfung gegen Schweinegrippe - 34.000 neue Fälle in einer Woche?
 

 

 

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