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(c) Pester Lloyd / 51 - 2009 BUDAPEST 18.12.2009
Neue Ticketpreise bei BKV ab Februar
Wie bereits gemeldet, steht für Februar 2010 die nächste Preiserhöhungsrunde bei
den Budapester Verkehrsbetrieben an. Sie ist Teil der zwischen Staat und Stadt getroffenen Notfinanzierung (unser Bericht) und soll ungefähr die Inflation von
vermuteten 4% abdecken. Die Budapester Stadtregierung hatte noch im Monat zuvor eine Preiserhöhung abgeschmettert, nun wurde sie von der Regierung praktisch dazu gezwungen.
Die stärkste Teuerung gibt es einmal wieder für
den Einzelfahrschein, er wird sich ab Februar 2010 um 6,7% auf 320 Forint (derzeit rund 1,15 EUR) verteuern. Damit kann man nur in einem Verkehrsmittel in eine Richtung fahren, beim
Umsteigen wird schon der nächste Schein fällig. In Wien z.B. zahlt man für die Fahrt in eine Richtung, egal wie oft man umsteigen muss, 1,80 EUR. In Österreich liegt das
Durchschnittseinkommen etwa um das Vierfache über dem ungarischen. In Berlin zahlt man für 2 Stunden einmal quer durch die wirklich große Stadt 2,30 EUR. Doch weiter
im Text: Die Monatskarte verteuert sich von 9.400 auf 9.800 Forint, +4,2%. Die Monatskarte für Studenten auf 3.850 Forint, der Rentner zahlt unveränderte 3.700 Forint für das Monatsticket.
Zum Thema:
Fensterkitt für einen Scherbenhaufen
Was mit den Milliarden-Hilfszahlungen an die Budapester Verkehrsbetriebe geschieht
Gestern beschlossen Staat und Stadt Budapest, die schon
angekündigte Nothilfe für die Budapester Verkehrsbetriebe über insgesamt 23 Milliarden Forint (rund 84 Mio EUR), ohne die der Betrieb der BKV nicht aufrecht erhalten werden kann....
ZUM BEITRAG
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