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(c) Pester Lloyd / 03 - 2010  WIRTSCHAFT 22.01.2010

 

Nicht alles Essig in der Krise

Buszesz behauptet sich mit Energy Drinks und Wunderwässerchen

Dass man auch in der Krise zulegen kann, beweist der Essig- und Soft Drink-Hersteller Buszesz in Ungarn. Er konnte seinen Umsatz im Krisenjahr 2009 um 10% auf nun 6 Milliarden Forint (etwas mehr als 22 Mio EUR) steigern. Der Essig ist nur noch für ein Viertel der Umsätze zuständig, Innovationen bringen den Erfolg.

Das teilte Vorstandschef László Zentai jetzt den Medien mit. 2008 betrug der Zuwachs freilich noch 18%. Dabei war es nicht so sehr die Konsumzurückhaltung, die das letzte Jahr so erschwerte, sondern "finanzielle Widrigkeiten", wie der Firmenchef erklärt, womit wohl höhere Kosten für Bankverbindlichkeiten gemeint sind. Die Essig-Hausmarken unter dem Branding "Chef" blieben ein stabiler Stützpfeiler der Umsätze, machen aber nur noch rund ein Viertel der Einnahmen aus. Vor allem die Innovationen retteten dem Unternehmen das Umsatzplus.

Buszesz füllte im letzten Jahr immerhin Milionen von Dosen mit Energiedrinks (Watt) ab und beherrscht, nach eigenen Angaben, damit die Hälfte des einheimischen Marktes. "Prebiotisches" Minieralwasser namens Aqualife-Zen, eine Variante des Óbudaer Minieralwassers speziell für Babies und Handelsmarken erbrachten den Rest. Hinter Buszesz stehen das österreichsiche Traditionsunternehmen Mautner Markhof (Senf, Kren etc.) sowie Aquarius Aqua, dass in Ungarn mit 330 Millionen Litern Minieralwasser 2009 ein Drittel des Marktes bediente.  Buszesz will 2011 eine neue Produktionslinie im Aquarius Werk in Albertisa aufziehen, etwa 1 Milliarde Forint, ca. 3,6 Mio EUR, sollen dafür investiert werden.

www.buszesz.hu
 

 

 

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