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(c) Pester Lloyd / 03 - 2010 WIRTSCHAFT 20.01.2010
Ungarn: Weniger Schnaps fürs gleiche Geld
Das Marktforschungsinstitut Nielsen in Ungarn, hat Erhebungen über den
Alkoholverkauf gemacht. Die Daten für November 2008 bis November 2009 zeigen einige Verschiebungen in den Marktsegmenten, die Umsätze blieben aber
annähernd gleich. Laut der Studie verkauften die ungarischen Einzelhändler von November 2008 bis November 2009 Spirituosen im Wert von rund 70 Milliarden
Forint (heute ca. 260 Mio EUR). Dabei stieg vor allem der Umsatz von Wodka und Gin. Ersterer legte um 8% zu, was bedeutet, dass 11 Milliarden Forint allein für
Wodka ausgegeben wurden, Gin zog um 15% auf 5 Mrd. Forint an, die Mengen legten jedoch nur um 2 bzw. 9% zu, "dank" der Preissteigerungen. Magenbitter
stieg wertmäßig gemächlich um 1%, erreichte aber mit 15 Mrd. Forint wieder den höchsten Einzelanteil, die verkaufte Menge sank um 1% (Stichwort: Nationalgetränk
Unicum). Pálinka, also Obstbrände zeigten das gleiche Level, 15 Mrd Umsatz, Erlöse +1%, verkaufte Menge jedoch -8%. Weinbrand, Brandy u.ä. sank um 3% auf 7
Milliarden Forint, das verkaufte Volumen sank sogar um 12%. Liköre -13% Verkäufe, -15% Menge, gesamt 6 Mrd. HUF, meldet Nielsen.
Ein Besuch bei Zwack Unicum in Budapest
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