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(c) Pester Lloyd / 04 - 2010  WIRTSCHAFT 25.01.2010

 

KMU in Ungarn sollen auf Export getrimmt werden

Umgerechnet 150 bis 200 Mio EUR will das ungarische Wirtschaftsministerium in diesem Jahr für Kleinbetriebe und mittelständische Unternehmen (KMU) locker machen. Das kündigte Wirtschaftsminister István Varga letzte Woche in Budapest an. Im Krisenjahr 2009 hat man den KMU Zuschüsse von rund 1% des BIP zugeführt, konnte aber dennoch nicht verhindern, dass 88% der Betriebe Umsatzeinbußen hinnehmen mussten und 140.000 Leute entlassen wurden. Mit den Geldern sollen in diesem Jahr vor allem Forschung & Entwicklung, Schaffung von Arbeitsplätzen und - an erster Stelle - innovative Exportkonzepte gefördert werden. "Da es auch in diesem Jahr keine Hoffnung auf eine Belebung des Binnenmarktes in Ungarn gibt, versichen wir die KMU auf internationale Expansion zu orientieren, mit Hilfe unserer Regionalprogramme und anderem," sagte Varga. Während der KMU-Bereich in Ungarn mit 1,7 Millionen 65% der Beschäftigten des Landes stellt und 55% des BIP erwirtschaftet, machte sein Anteil an der Exportleistung 2008 nur 28% aus.
 

 

 

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