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(c) Pester Lloyd / 04 - 2010 WIRTSCHAFT 25.01.2010
Ungarische Stromhändler verdienten 2009 prächtig
Einen beachtlichen Profitzuwachs von 14,5% können die großen Energiekonzerne,
ihre Distributeure und Energiehändler für die ersten drei Quartale 2009 verzeichnen. Die Branche erreichte einen Vorsteuergewinn von fast 177 Milliarden Forint (ca. 650
Mio EUR), was 14,5% mehr sind als im gleichen Zeitraum 2008. Das teilt die staatliche Ungarische Energieagentur mit. Interessanterweise haben die Anbieter für
Endkunden, also Privathaushalte und Kleinbetriebe einen Verlust von 7,4 Mrd. HUF hinnehmen müssen (2008 1 Mrd.), die Händler hingegen - oft Tochtergesellschaften
bzw. in der Interessenssphäre der Erzeuger - sammelten gigantische 81% mehr Profit ein, insgesamt 56,6 Mrd. Forint. Der überwiegend staatseigene Stromkonzern MVM
(Ungarische Elektrizitätswerke) schaffte ein Plus von 51% auf 41,8 Mrd. Forint von Januar bis September 2009. Hingegen musste Mavir, die vor allem in der
Stromübertragung tätig sind Gewinnrückgänge von 27% hinnehmen. Im November kostete die Kilowattstunde Strom in Ungarn die Händler bei den Kraftwerken rund 10
Forint (3,7 Cent), der durchschnittliche Konsumentenpreis lag bei 25 Forint (9,2 Cent). In Wien kostet eine Kilowattstunde derzeit 22 Cent.
Viele können Ihre Energierechnungen nicht mehr bezahlen (Aug 2009)
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