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(c) Pester Lloyd / 04 - 2010
NACHRICHTEN 27.01.2010
Holocaust-Ausstellung an ungarischer Botschaft in USA
An der ungarischen Botschaft wurde anlässlich des Holocaust Memorial Day eine
Doppelausstellung eröffnet. Zum einen wird das Leben und Wirken des Schweizer Diplomaten Carl Lutz gezeigt, der während der deutschen Besatzung von Ungarn
zehntausende jüdische Bürger vor der Deportation in die Vernichtungslager bewahrte. Der andere Teil der Ausstellung dokumentiert den Holocaust an den
ungarischen Roma. Der neue ungarische Botschafter in den USA, Béla Szombati sagte, dass "es unsere moralische Verpflichtung" ist, dafür zu sorgen, "dass solche
grausamen Taten in Europa oder irgendwo sonst auf der Welt weder vergessen noch wiederholt werden können."
Der Regierungsbeauftragte für die Roma in Ungarn, László Teleki ergänzte, dass "die
Erinnerung an die Vernichtung der Roma eine wichtige Message an alle demokratischen Parteien, Organisationen und Menschen ist, das es keiner politischen
Kraft erlaubt sein darf, Hass und Ausgrenzung zu verbreiten." Der Ombudsmann für Minderheitenrechte beim Parlament meinte anlässlich der Eröffnung, dass "sich
Geschichte wiederholt und es immer Gruppen gibt, die sich die verletztlichsten Bevölkerungsgruppen heraussuchen, um sie als Sündenböcke für gesellschaftliche Probleme zu benutzen".
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