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(c) Pester Lloyd / 05 - 2010 WIRTSCHAFT 04.02.2010
Ungarische Banken reduzieren Auslandsverbindlichkeiten - Kapitalabzug?
Im Jahre 2009 haben die in Ungarn tätigen Banken ihre externen Verbindlichkeiten,
die auf Fremdwährungen lauteten, um 6,8% bzw. 758 Milliarden Forint (ca. 2,78 Mrd. EUR) reduziert. Das ergibt eine Erhebung der ungarischen Nationalbank.
Allerdings lauten noch immer Kredite, Anleihen und sonstige Verbindlichkeiten über 10,44 Billionen Forint bzw. 38,25 Milliarden EUR auf Fremdwährungen, was rund
30,6% der Gesamtmittel der Banken entspricht (im März 2009 waren es noch 35,7%). Der größte Teil der ausländischen Verbindlichkeiten in Ungarn tätiger Banken,
besteht aus Ansprüchen der westlichen Mutterbanken, weshalb Experten auch von einem Kapitalabzug, getarnt als Schuldendienst sprechen, während mit großer Geste
ein nur kleiner Teil dieser Gelder als Kapitalerhöhung an die Tochtergesellschaften zurückfließt, um Stabilität zu demonstrieren. Die Verbindlichkeiten in
Fremdwährungen schossen im Herbst 2008 nach oben, als der Forint nach unten schoss.
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