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(c) Pester Lloyd / 05 - 2010  NACHRICHTEN 01.02.2010

 

Fidesz-Politiker wegen eigener Meinung gefeuert

Der Fidesz-Politiker und Parlamentsabgeordnete, László Mádi, wurde von seiner Parteiführung wegen einer abweichenden Meinung von der Kandidatenliste für die kommende Wahl gestrichen. Mádi sagte bei einer Fachveranstaltung, dass man kurzfristig nicht an eine Immobiliensteuer zu denken brauche. Doch nach entsprechender Vorbereitung und Beratung mit den betroffenen Gruppen könnte man über die Einführung einer solchen Steuer nachdenken.

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Wahlen Ungarn 2010
mit Leserumfragen

Kurz danach verkündete Parteisprecher András Cser-Palkovics, dass Mádi, der seit zwanzig Jahren für das Fidesz tätig war, nicht mehr auf der Liste als Kandidat auftauche und begründete das damit: "Der Standpunkt des Fidesz in dieser Sache ist klar und einfach: wir lehnen die Besteuerung von Immobilien ab. Die geplante Einführung durch die Regierung war unfair, ungerecht und eine schlechte Entscheidung." Nur ein gemeinsamer Standpunkt kann zum Sieg führen, ergänzte der Sprecher hinsichtlich der "Säuberungsaktion" seiner Partei. Da es in der Kürze der Zeit keine demokratische Entscheidung über den Umgang mit dem Abweichler geben konnte, vermuten Beobachter Parteichef Viktor Orbán persönlich als denjenigen, der die Absetzung veranlasst hat.

Immobiliensteuer vom Verfassungsgericht gekippt
 

 

 

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