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(c) Pester Lloyd / 05 - 2010  WIRTSCHAFT 04.02.2010

 

Erdgasnetz in Osteuropa wird dichter

Die Diversifizierung des Gasnetzwerkes in Mittelosteuropa geht voran, jetzt wollen auch Ungarn und die Slowakei ein gemeinsames Projekt starten und bereiten gerade Machbarketisstudien für die Errichtung einer Erdgsaspipeline zwischen beiden Ländern vor. Das ungarische Unternehmen Földgázszállító erklärte, dass es eine erste Ausschreibung für die Belieferung bereits im Frühjahr 2010 geben soll. Eine endgültige Entscheidung über die Investition wurde noch nicht getroffen, jedoch sei man mit dem slowakischen Partner Eustream schon in Verhandlungen über technische Parameter und die Tarifstruktur. Untersuchungen über die Umweltverträglichkeit laufen ebenfalls. Die Leitung soll 94 Kilometer auf ungarischer und 20 km auf slowakischer Seite verlaufen und etwa 5 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr liefern können. Die EU würde das Projekt mit bis zu 30 Mio EUR stützen, die Kosten allein auf slowakischer Seite werden mit 20-30 Mio EUR angegeben. Ähnliche Projekte gibt es zwischen der Slowakei und Österreich sowie Ungarn und Kroatien, sie dienen, zusammen mit dem Ausbau von Lagern, vor allem der Diversifizierung des Gasnetzes als Lehre aus dem Lieferstopp aus der Ukraine vor einem Jahr. Die Slowakei hatte es damals besonders hart getroffen. Die Kooperation mit Ungarn ist aber auch eine neuerliche Herausforderung für die CEE-Ambitionen der Österreicher.

Ungarn und Russland bringen South Stream auf den Weg

 

 

 

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