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(c) Pester Lloyd / 05 - 2010 WIRTSCHAFT 05.02.2010
5. IWF-Buchprüfung in Ungarn
Bereits zum fünften Male reist seit dem Ausbruch der Finanzkrise eine Delegation des
Internationalen Währungsfonds und der EU nach Ungarn, um die Einhaltung der Bedingungen zu kontrollieren unter denen im November 2008 der Rettungskredit
über 20 Milliarden EUR abgeschlossen wurde. Neben den allgemeinen Überprüfungen der Staatsausgaben und der Einnahmenprognosen, werden diesmal vor allem die
Umsetzung der Subventionskürzungen für den öffentlichen Verkehr, der Ausgleich des Ausfalls aus der abgesagten Immobiliensteuer sowie die Auswirkungen von
Ankündigungen für eine veränderte Haushaltspolitik durch die Opposition unter die Lupe genommen.
Vom Notkredit von IWF, Weltbank und EUkönnte Ungarn noch 5,7 Milliarden EUR
abrufen, verzichtet aber darauf, weil man sich wieder am internationalen Anleihemarkt bedienen kann. Der ist zwar teurer als die IWF-Hilfe, die
Wiederherstellung der Systemfähigkeit Ungarns auf den internationalen Finanzierungsmärkten war dem Land in dem Falle aber wichtiger.
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