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(c) Pester Lloyd / 05 - 2010 WIRTSCHAFT 03.02.2010
Schweizer bauen neues Kraftwerk in Ungarn
Einer der größten Kraftwerksbetreiber aus der Schweiz, Alpiq, will seine Kapazitäten
in Ungarn in den kommenden Jahren verdoppeln. Dazu wollen die Schweizer an ihrem Standort in Csepel bei Budapest ein weiteres Großkraftwerk errichten. Die
Investition in die 400 MW-Analge (zum Vergleich: die Gesamtkapzität aller Windparks in Ungarn liegt bei 220 MW) Csepel III wird rund 370 Mio. EUR betragen, die
Fertigstellung soll in fünf Jahren, 2015, sein. Das bisherige Werk, Csepel II, verkaufte im Krisenjahr 2009 rund die Hälfte weniger Energie als zuvor, blieb aber
weiter sehr rentabel. Durch ein Preisfixierungsabkommen mit dem Hauptabnehmer, dem ungarischen Elektrizitätswerk MVM, werden die Umsätze 2010 weiter sinken,
rote Zahlen erwarten die Betreiber aber nicht. Das neue Werk wird ein kombiniertes Kohlevergasungskraftwerk (Gasturbinen) sein. Die Energieeffizienz soll bei rund
57-58% liegen, beim bisherigen Kraftwerk liegt sie knapp unter 50%.
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