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(c) Pester Lloyd / 05 - 2010 WIRTSCHAFT 02.02.2010
10 Mio HUF Strafe für ungarische OTP: wegen Tippfehler
Die staatliche ungarische Finanzmarktaufsicht PSZÁF hat die größte Bank des
Landes, OTP, mit einer Strafe von 10 Millionen Forint (ca. 37.000 EUR) wegen "unfairer Marktbeeinflussung" belegt. Ein Aktienhändler der Bank habe aufgrund
eines "Tastaturfehlers" statt 1.000, "versehentlich" 100.000 Aktien des Energiekonzerns MOL gehandelt. Der Fehler wurde zwar rückgängig gemacht, doch,
so sieht es die PSZÁF, zu langsam. Der Deal war über zwei Minuten lang im Handel sichtbar, lange genug, dass "falsche oder missverständliche Signale" davon
ausgesendet werden konnten. Die OTP müsse als Bank ausreichend technische Sicherheitsvorkehrungen treffen, um solche menschlichen Fehler nicht wirksam
werden zu lassen, andernfalls komme sie ihrer kaufmännischen Sorgfaltspflicht nicht ausreichend nach, hieß es in der Begründung. Die MOL-Aktie schloss an dem betreffenden Tag mit einem Minus von 2%.
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