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(c) Pester Lloyd / 05 - 2010  WIRTSCHAFT 01.02.2010

 

Steuerschulden in Ungarn um 400 Milliarden gestiegen

Die Steuerschulden in Ungarn sind binnen eines Jahres um 400 Milliarden Forint (ca. 1,5 Mrd. EUR) gestiegen. Das teilte der Chef des ungarischen Finanzamtes APEH, János Szikora, jetzt in Budapest mit. Es gibt im Land derzeit allein 1.655 Unternehmen, die jeweils mehr als 100 Millionen Forint (ca. 370.000 EUR) Steuerschulden beim Finanzamt angehäuft haben. Erfasst wurden dabei nur jene, die innerhalb des Jahres 2009 diese Summe mindestens 180 Tage überschritten. Gleichzeitig habe man 2.955 Privatpersonen registriert, die Steuerschulden von über 10 Millionen Forint pro Person anhängig haben (37.000.- EUR). Der Gesamtausfall für den Staatshaushalt - nur von den beiden genannten Gruppen - beträgt derzeit 195 Mrd. Forint (knapp 720 Millionen EUR). APEH hat 2009 selbst gegen 1,162 dieser Unternehmen ein Insolvenzverfahren angestrengt.
 

 

 

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