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(c) Pester Lloyd / 08 - 2010  WIRTSCHAFT 26.02.2010

 

Gewinnrückgang bei Magyar Telekom

Die ungarische Tochter der Deutschen Telekom, Magyar Telekom konnte 2009 die Kosten nicht so stark senken wie die Umsätze fielen, daher ging der Vorsteuergewinn um 16,5% auf 77,6 Mrd. Forint (entspricht ca. 287 Mio EUR) zurück. Der Gewinn pro Aktie betrug damit 74,5 Forint. Der Jahresumsatz 2009 liegt bei 644 Mrd. Forint (ca. 2,38 Mrd. EUR), ein Minus von 4,3%, die Betriebskosten konnte man um 2,7% auf 490 Mrd. Forint senken, damit ging das operative Ergebnis um 9,3% auf 147 Mrd. Forint zurück, die Finanzkosten stiegen um 8,3% auf 32,8 Mrd.

Die Festnetzsparte verlor 2009 8.6% und erbracht enoch 274 Mrd. Forint Umsatz, wobei die Einnahmen aus privaten Telefongesprächen sogar um 15,2% wegbrachen. Mobiltelephonie sank um 1,7% auf 326 Mrd., Systemdienste und IT-Serivces steigen um 6,1%. Auf das Ergebnis wirkten sich auch die erheblichen Kosten für eine interne Ermittlung über Unregelmäßigkeiten bei Auslandstöchtern auf dem Balkan aus. Allein die Recherchen und Utnersuchungen kosteten das Unternehmen rund 6,4 Milliarden Forint (23,6 Mio EUR). Diese Kosten seien aber notwendig gewesen, um teure rechtliche Weiterungen vermeiden zu können.

Der diesjährige Umsatzrückgang könnte sich für Magyar Telekom 2010 sogar verstärkt fortsetzen, Vorstandschef Cristohper Mattheisen (Foto) erwartet bei Umsatz und Gewinn selbst ein Minus von 5-7%.
 

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