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(c) Pester Lloyd / 09 - 2010  NACHRICHTEN 01.03.2010

 

Fidesz will Neuverhandlung mit IWF

Der vermutlich nächste ungarische Wirtschaftsminister, Mihály Varga vom nationalkonservativen Fidesz, kündigte an, so bald wie möglich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit dem größten Gläubiger des Landes, dem Internationeln Währungsfonds, neu verhandeln zu wollen. Es habe bereits Gespräche mit dem Währungsfonds und Investoren gegeben, eine Neuverhandlung des Kreditrahmens und der damit verbundenen Auflagen des IWF sei schnell geboten. Der IWF rettete, gemeinsam mit Währungsfonds und EU Ungarn Ende 2008 mit einem Kredit von 20 Milliarden EUR vor dem Staatsbankrott.

Varga wiederholte die offizielle Darstellung des Fidesz, wonach das geplante Haushaltsdefizit für 2010 von 3,8% nicht haltbar sei. Man habe es unterlassen "verschiedene Positionen" in die Berechnung aufnzunehmen, so dass ein Anschwellen des Defizits auf 7,5% des BIP möglich ist. Darin, so betont der Fidesz-Politiker, sind noch nicht einmal die vom Fidesz vorgesehenen Maßnahmen enthalten, zu denen u.a. eine umfangreiche Steuerreform zählen soll.
 

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