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(c) Pester Lloyd / 09 - 2010 WIRTSCHAFT 04.03.2010
Schlauch verlegt
Suzuki Ungarn ruft 39.000 Autos zurück
Suzuki wird europaweit 39.000 seiner in Ungarn produzierten Suzuki Swift Modelle zurückrufen. Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, dass die Suzuki
Swift mit 1,3 und 1,5 Liter Motoren, die von 2007 und 2008 in Esztergom gefertigt wurden, an die Box müssen, weil es ein Problem "mit der Position des Benzinschlauchs" geben könnte.
In Ungarn selbst, wo Suzuki seit
Jahren Marktführer bei den Neuzulassungen ist, müssen 6.230 Fahrzeuge in die Werkstatt. Das japanische Unternehmen will alle betroffenen Fahrzeughalter persönlich mit einem Brief informieren.
Die womöglich falsche Anbringung
des Benzinschlauchs soll, so Suzukis Eigenauskaunft, einige Fahrzeuge betriebsunfähig gemacht haben, Unfälle, die darauf zurückzuführen sind, soll es aber
nicht gegeben haben. In Polen und Deutschland, wo ein ähnlicher Rückruf bereits vor einigen Tagen eingeleitet worden sein soll, hatten Konsumentenschützer und
Sachverständige im Auftrag der EU jedoch immerhin eine Feuergefahr ausgemacht, da ein falsch verlegter Benzinschlauch durch unerwünschte Reibung an anderen Teilen
undicht werden könne. Die Korrektur des Fehlers soll maximal 30 Minuten dauern.
Die größten Autoherstellers Japans liefern sich derzeit einen regelrechten Wettbewerb
in Rückrufaktionen. Nach dem Desaster bei Toyota, mussten kürzlich auch Honda und Nissan technische bzw. bauliche Mängel an ihren Fahrzeugen einräumen.
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