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(c) Pester Lloyd / 10 - 2010  KULTUR 08.03.2010

 

Schweizer Literatur in Budapest

Am 9. März 2010 findet um 18 Uhr im Goethe Institut Budapest eine Vorlesung mit dem Schweizer Autor Lukas Bärfuss statt.

Anlass seines Besuches ist sein neuestes Werk „Hundert Tage“, das bereits mit zahlreichen internationalen Preisen gewürdigt wurde. Bärfuss, der bereits das Werk „Die sexuellen Neurosen der Eltern“ in Ungarn vorgestellt hatte, beantwortet die Fragen des Literaturwissenschaftlers Imre Kurdi. Der Roman, um den sich die Veranstaltung hauptsächlich dreht, nimmt sich dem Schicksal eines Schweizer Diplomaten in den Wirren des ruandischen Bürgerkriegs an. Die Mischung aus Liebesdrama und dem Porträt einen der grausigsten Kriegsszenarien des vergangenen Jahrhunderts wird durchaus mitreißend und aufklärend sein. Etwas philosophischer geht es bei "Amygdala" zu, der schon 2007 veröffentlichte Roman ist verstörende, szenische Psychoanalyse und befasst sich mit den Trieben und Urängsten des menschlichen Seins. Der große „Lukas Bärfuss Abend“ endet schließlich mit der Theateraufführung „Die sexuellen Neurosen der Eltern“ um 21 Uhr.

T.W.B.

Lesung mit Lukas Bärfuss, 9. März 2010, 18.00
Goethe-Institut, 1092 Budapest, Ráday u. 58.
in deutscher Sprache, mit ungarischer Simultanübersetzung

Szabad Úszómüvek im Sirály (1061 Budapest, Király utca 50),
Theaterkarten (2000 Forint)

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