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(c) Pester Lloyd / 10 - 2010
NACHRICHTEN 08.03.2010
Budgetüberschuss in Budapest wegen Investitionsbremse
Der Statdtkämmerer von Budapest kann sich über einen Budgetüberschuss der Stadtkasse
für 2009 nur wenig freuen. Statt eines zuvor prognostizierten Verlustes von 18,3 Milliarden Forint (ca. 70 Mio EUR) wird nun ein Gewinn von 23 Milliarden Forint (ca. 86
Mio EUR) erwartet. Allerdings besteht dieser Überschuss nur virtuell, sind etliche Gelder doch an Investitionen gebunden, die man, aus Vorsicht im Krisenjahr 2009 erstmal
zurückgehalten hatte, bzw., die wegen Verzögerungen in der Abwicklung noch nicht fällig geworden sind. Die Schulden der Stadt lagen Ende 2009 bei 161 Mrd. Forint (ca. 600 Mio
EUR), überwiegend langfristige Kredite an die Europäische Investitionsbank (EIB). Die Stadt Budapest nahm 2009 446,1 Mrd. Forint ein (1,68 Mrd. EUR, zum Vergleich: das
etwa gleichgroße Wien verbuchte 2009 über 10 Milliarden EUR), ca. 38 Mrd. Ft. weniger als erhofft, die Ausgaben betrugen 423,1 Mrd., im Gegensatz zu den im Haushaltsplan
vorgesehenen 532 Mrd. 197 Mrd. Forint kamen aus der lokalen Gewerbesteuer, etwas mehr als vorhergesagt. Für 2010 wird ein Budgetdefizit von 47,4 Mrd. Forint
vorhergesagt, das aber nur eintritt, wenn die Unternehmen der Stadt in Summe ein Wachstum von 1% erreichen.
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