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(c) Pester Lloyd / 14 - 2010 WIRTSCHAFT 06.04.2010
Korruptionsvorwürfe gegen Daimler in Ungarn
Im Zuge des Korruptionsverfahrens gegen die Damiler AG als Rechtsnachfolger der
DaimlerChrysler AG vor einem US-amerikanischen Gericht, wies der ungarische Ministerpräsident das Nationale Vermögensamt an, eine Untersuchung über einen Deal
von 2005 einzuleiten. Darin geht es um die Belieferung der staatlichen Regionalbuslinie Volánbusz mit neuen Fahrzeugen. In den Unterlagen zur Klage in den USA heißt es u.a.,
dass Daimler in Ungarn mehr als 300.000 EUR an "Offizielle" gezalht habe, um den Deal mit Volán zu bekommen, teilte das Amt des Ministerpräsidenten auf Anfrage mit.
Gegen die Zahlung von rund 130 Mio EUR wurde das Verfahren in den USA eingestellt, bis Ende April soll in Ungarn ein Bericht über den Vorwurf an Daimler vorliegen. Die
Klageeinstellung in den USA ist für Ungarn natürlich nicht bindend. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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