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(c) Pester Lloyd / 16 - 2010
POLITIK 19.04.2010
Ungarische Sozialisten wollen sich neu erfinden
Die linksliberale ungarische Tageszeitung
Népszabadság meldet heute, dass die sozialistische Partei des Landes, MSZP, die während des ersten Wahlganges am 11. April mehr als die Hälfte ihrer Wähler verlor und nur noch 19,3% der Stimmen
erhielt, nach dem zweiten Wahlgang am 25. April einen radikalen Umbau plant. Die Zeitung will wissen, dass Parteichefin Ildikó Lendvai, die seit dem Rücktritt von Ferenc Gyurcsány,
diesen Posten inne hatte, am kommenden Sonntag ihr Amt zur Verfügung stellen will. Außerdem sollen sowohl der Name der Ungarischen Sozialistischen Partei als auch Logo
und Branding der Partei vollkommen neu gestaltet werden. Der jetzige Spitzenkandidat Attila Mesterházy wird wohl, wie schon bisher, die Fraktion im Parlament führen, wer
als Parteivorsitzender in Frage kommt, wollte die Zeitung noch nicht spekulieren.
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