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(c) Pester Lloyd / 21 - 2010  NACHRICHTEN 28.05.2010

 

Verteidigungsminister will moralische Krise bewältigen

Der designierte Verteidigungsminister Csaba Hende stellt "eingeschränkte Möglichkeiten" der ungarischen Armee fest, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Dies sagte er bei einer ersten Anhörung vor dem parlamentarischen Verteidigungsausschuss. Sowohl das Training wie die Ausrüstung des Militärs genügten kaum für die Mindestanforderungen der Landesverteidigung. Außerdem seien "sowohl Armee als auch das Ministerium durch die moralische Krise geschüttelt". "Ich werde dann erfolgreich sein, wenn ich diese moralische Krise beenden und Vertrauen wieder herstellen kann", sagte Hende vor dem Parlamentsausschuss. Bereits zuvor kündigte er an, im Ministerium mit eiserner Hand die Disziplin wieder herstellen zu wollen und die "ausufernde Korruption" zu bekämopfen. Außerdem müsste das Budget erhöht werden, besonders die Ausgaben für die militärischen Geheimdienste bedürften einer Aufstockung. Die internationalen Einsätze hält auch Hende für wichtig, dabei müsse aber die Sicherheit der ungarischen Einsatzkräfte an erster Stelle stehen. In naher Zukunft will er die Truppe in Afghanistan besuchen. Auch Csaba Hende wird am Samstag, 29.5. vereidigt.

 


 

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