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(c) Pester Lloyd / 24 - 2010  WIRTSCHAFT 17.06.2010

 

Stürme in Ungarn führten zu Stromausfällen

Ein heftiger Sturm im Nord- und Südosten Ungarns führte am Montag und Dienstag zu Stromausfällen in 40 Städten und Gemeinden des Landes, einige Grenzübergänge zur Ukraine und nach Rumänien mussten kurzzeitig geschlossen werden. Heftige Stürme mit gefährlichen Windhosen fegten vor allem durch das Komitat Szabolcs-Szatmar-Bereg, dort wurden Bäume entwurzelt und viele Überlandstromleitungen beschädigt. Straßen waren beschädigt, die Dächer von fast 40 Häusern wurden abgedeckt oder schwer beschädigt. Weitere Schäden gab es an rund 2.300 Privathäusern sowie 100 öffentlichen Gebäuden, darunter Schulen. In manchen Orten fiel neben der Strom- auch die Wasserversorgung aus. Stromausfälle in Ungarn nach Unwettern oder Frost sind in Ungarn häufiger, u.a. sind sie auch auf veraltete Netze zurückzuführen, Betreiber wurden in der jüngeren Vergangenheit bereits mit Strafen belegt, weil sie die Versorgungssicherheit nicht ausreichend gewährleisten konnten.

 

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