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(c) Pester Lloyd / 31 - 2010  WIRTSCHAFT 02.08.2010

 

Audi Ungarn profitiert vom Aufschwung der Marke

Audi Hungária, Tochter des zum VW-Konzern gehörenden Autobauers Audi in Ingolstadt konnte seine Umsätze im ersten Halbjahr 2010 wieder sehr deutlich verbessern. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage auf den Weltmärkten zogen auch die Bestellungen für Motoren (Audi produziert für die gesamte VW-Modellpalette) an. Die ersten sechs Monate des Jahres erbrachten einen Umsatz von 681 Milliarden Forint (heute ca. 2,41 Mrd. EUR), im Vergleich zu den 490 Mrd. HUF (ca. 1,73 Mrd. EUR) im Krisenhalbjahr I/2010. Die Zahl der ausgelieferten Motoren stieg dabei um beachtliche 32% auf 876.932 Stück, auch die Fahrzeugproduktion sprang wieder an und lieferte ein Plus von 25% auf 21.493 Einheiten, davon 9.625 Audi TT Coupé, 3.330 TT Roadster, 8.538 Audi A3 Cabrios.

Die Audi-Mutter in Deutschland will 2010 mit dem Verkauf von über einer Millionen Fahrzeugen schon wieder an das Rekordjahr 2008 anschließen, wovon dann eben auch der Motorenhersteller in Györ, wichtigster Arbeitgeber der Region und einer der größten Exporteure des Landes, profitiert. Audi Hungária beschäftigt derzeit rund 5.700 Personen, in diesem Jahr hat man knapp 150 neu eingestellt, davon 40 Ingenieure. Gerade begann zusätzlich zum Motoren- und Fahrzeugbau auch die Produktion von Plattformen für das neue RS5-Modell, außerdem investiert das Unternehmen in diesem Jahr noch in ein neuen Forschungszentrum.
 

 

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