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(c) Pester Lloyd / 33 - 2010 WIRTSCHAFT 16.08.2010
Aufschwung in der Slowakei, Depression in Bulgarien
Während die ungarische Wirtschaft weiter eine Stagnation auf Krisenniveau auszustehen hat, erholen sich einige Nachbarn in der Region deutlich schneller, andere gar nicht. Wie berichtet, kann Ungarn 2010 mit einem BIP-Wachstum von 0,1 bis 0,6%
rechnen, die Slowakei als Werkbank der europäischen Autoindustrie kann sich hingegen schon wieder auf bis zu 4,6% Zuwachs freuen. In Tschechien wuchs die
Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um 2,2% (1,1% in Q1), in Rumänien ging es nochmals 0,5% bergab, nach einem Einbruch von 2,6% im ersten Quartal. Für das
Gesamtjahr sieht man Rumänien ein Minus von 2% (2009: -7,1%). Immerhin konnte die Industrieproduktion wieder leicht (1,3%) zulegen. Bulgariens BIP sank gegenüber Q2
2009 nochmals um 1,5% und erreicht damit einen neuen Tiefpunkt. Dabei schnitt die Landwirtschaft mit +1,6% leicht besser ab als der Dienstleistungsbereich mit -1,7%, die
Industrie stagnierte. Der private Konsum sank um 7,6% in einem Jahr, allein das Handelsbilanzdefizit macht in diesem Jahr mittlerweile 4,2% des BIP aus.
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