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(c) Pester Lloyd / 33 - 2010
NACHRICHTEN 19.08.2010
Beim Heiligen Stephan: Sólyoms "letzter Gang"
Eigentlich könnte er sich entspannt aufs
Altenteil zurückziehen: László Sólyom, der von Fidesz unsanft verabschiedete ehemalige Präsident Ungarns. Doch er hat noch eine Rechnung mit der Slowakei
offen und sein Charakter, der schon im Amt Trotzigkeit und Starrsinn kaum verbergen konnte, kann wohl nicht anders, als doch noch einmal in das Land zu reisen, wieder in zeitlicher Nähe zum
Nationalfeiertag und wieder geht es darum, einer Statue des Heiligen Stephan Reverenz zu erweisen.
Sólyom will dies wiederum durch einen Gang über die berühmt gewordene Brücke
zwischen Komárom / Komárno tun, an der er vor einem Jahr von den slowakischen Behörden als persona non grata abgewiesen wurde, was den Höhepunkt zahlreicher
nationalistisch verbrähmter Scharmützel zwischen beiden Ländern darstellte. Diesmal wird man den "Pensionisten" mit seinem Blumenkranz wohl passieren lassen, immerhin
wird Béla Bugar, Chef der eigentlich auf Versöhnung angelegeten slowakischen Partei Most-Híd "anwesend" sein. Bugar ist auch Parlamentspräsident, vielleicht fühlt er sich
einfach durch den Namen seiner Partei (Brücke auf ung. und slow.) zuständig. Sólyom konnte es sich auch nicht verkneifen, den slowakischen Kulturminister Daniel Krajcer
einzuladen, der jedoch Termingründe vorschob (und wahrscheinlich noch ein Umgotteswillen nachschob).
Passionsspiel auf der Grenzbrücke
Die Slowakei verweigert dem Staatspräsidenten von Ungarn die Einreise http://www.pesterlloyd.net/2009_34/0934solyomSK/0934solyomsk.html
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