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(c) Pester Lloyd / 35 - 2010 WIRTSCHAFT 01.09.2010
Stadt Budapest verbietet Preiserhöhung bei Fernwärme
Wie berichtet, plant der Hauptlieferant von Fernwärme, Fötáv, eine satte, über 10%ige
Preiserhöhung für den September, die allein in Budapest rund 240.000 Haushalte mit über 600.000 Menschen betroffen hätte, überwiegend in Plattenbauten. Die Budapester
Stadtversammlung hat gegen diese Maßnahme jetzt ein parteiübergreifendes Veto eingelegt, gegen das nur der stellvertretende Bürgermeister Imre Ikvai-Szabó stimmte,
der Aufsichtsrat der Fötáv ist. Die Abgeordneten beider politischer Lager argumentierten u.a. damit, dass sich die Umrüstung auf energiesparendere Heizkörper und die bessere
Isolierung der Häuser, die bereits Effekt auf rund 40.000 EInheiten hätten, sich bei ständig steigenden Verbrauchskosten nicht rechneten. DIe Fötáv rechnet hingegen vor,
dass sie jährliche Umsatzeinbußen von 3 Mrd. Forint (10,5 Mio EUR) hat, wenn sie die Preise nicht anpassen dürfe.
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