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(c) Pester Lloyd / 35 - 2010  NACHRICHTEN 02.09.2010

 

West-Nil-Virus: 2 Fälle auch in Ungarn

Das Ungarische Gesundheitsamt hat vor Panikmache bezüglich des Auftauchens des West-Nil-Virus in Südosteuropa gewarnt. Nachdem in Rumänien sieben Krankheits- und zwei Todesfälle in Bukarest und in Constanta, gemeldet wurden, bestätigte die Sprecherin des ungarischen Gesundheitsamtes in Budapest, Katalin Krisztalovics, dass es derzeit auch zwei Fälle in ungarischen Krankenhäusern gibt. Das Virus wird durch Moskitos bzw. Mücken übertragen, die es durch Bluttransfer mit Zugvögeln verbreiten und wird fast jedes Jahr in Ungarn bei Vögeln registriert. Die Übertragung auf Menschen ist selten, aber möglich, die meisten bemerken nicht einmal, dass sie das Virus in sich getragen haben. Menschen mit angegriffenem Immunsystem können jedoch ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen, die bis zur Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Encephalitis und damit auch zum Tod führen können.
 

 

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