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(c) Pester Lloyd / 36 - 2010  KULTUR 06.09.2010

 

Kultur- und Veranstaltungstipps

Querschnitt durch Ungarns Kunstszene
donumenta 2010 in Regensburg

Die donumenta in Regensburg präsentiert seit 2003 jährlich aktuelle Kunst und Kultur aus den Donauanrainerstaaten. In diesem Jahr steht Ungarn als Gastland im Fokus. Ab Donnerstag, 16. September, zeigen rund 100 ungarische Künstler unter dem Titel „Liberation Formula.“ ihre Werke. Das Kunstfestival endet am 6. November. Die Werkschau ist die bislang umfassendste Schau zeitgenössischer Kunst aus Ungarn in Deutschland. Die teilnehmenden Künstler arbeiten in den Sparten Bildende Kunst, Performance, Film, Theater, Tanz, Literatur und Wissenschaft und greifen aktuelle Themen auf. Die donumenta präsentiert die Austellung in Kooperation mit Museen, Galerien und Kirchen an sieben verschiedenen Ausstellungsorten in Regensburg. „Die zeitgenössische Kunst in Ungarn steht im Zusammenhang von Identität. Sie ist sich darüber im Klaren, dass sie in historische, politische, kulturelle und soziale Strukturen eingebettet ist. Die donumenta-Kunst ist eine Kunst von einem anderen Ort. Gerade das macht sie progressiv und zeigt ihre große Freiheit“, sagt Áron Fenyvesi, der die Ausstellung zusammen mit Adèle Eisenstein kuratiert.

Alles weitere unter:
www.donumenta.de

 

Kurztrip durch die Jazzlandschaft

Einen Kurztrip durch die aktuelle Jazzlandschaft verspricht das achte Budapester Jazz-Festival. Dabei treten von Mittwoch, 8., bis Sonntag, 12. September, zahlreiche Musiker aus Ungarn und dem Ausland auf. Den Anfang macht die spanisch-ungarische Gruppe um Leader Perico Sambeat, die im Palast der Künste. Weitere Auftritte finden im Tráfo, einem Zentrum für moderne Kunst, dem Budapest Jazz Club und dem Pinceszinház statt. Außerdem auf dem Programm stehen unter anderem Auftritte von Hans Lüdemann und Lafayette Gilchrist. Die Karten kosten je nach Veranstaltungsort zwischen 500 und 2500 Forint. -cf.

 

Christoph von Dohnányi dirigiert Mahler

Auch im Jahr des 150. Geburtstags Gustav Mahlers versäumt es Budapest nicht, den Komponisten mit dem Mahler-Fest zu ehren. Es wird das sechste Mal gemeinsam vom Budapester Festivalorchester und dem Palast der Künste veranstaltet, wo am Eröffnungsabend, dem 9. September, das NDR-Sinfonieorchester mit dem Dirigenten Christoph von Dohnányi auftritt. Auf dem Programm stehen neben der 4. Sinfonie von Mahler auch Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Jörg Widmann. Das Budapester Festivalorchester spielt am 10., 11. und 12. neu komponierte Musik und Stücke des 1860 in Böhmen geborenen Mahler. Ergänzt wird das Fest um eine Ausstellung im Palast der Künste, die sich in diesem Jahr mit der Beziehung zwischen Wien und dem Komponisten befasst. -cf.

Weitere Informationen: http://mupa.hu/en/program/?pid=5259 (englisch)
 

 

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