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(c) Pester Lloyd / 38 - 2010  NACHRICHTEN 21.09.2010

 

Orbán droht Rundem Tisch der Sozialpartner

Am Montag fand eine weitere Sitzung der Sozialpartner statt. Bei einem Rundtischgespräch zwischen Vertretern der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Regierungsmitgliedern, sagte Viktor Orbán, dass er gerne "sein System der nationalen Konsultation" mit der Arbeit dieses Gremiums verbinden möchte und stellte klar, dass "die derzeitige Form des Interessenausgleichs nicht in Stein gehauen ist", was mancher auch als Drohung auffassen kann. Orbán mahnte, dass ihm und den Seinen schließlich 2/3 der Menschen in Ungarn ihre Stimmen gegeben haben (es waren 54% der abgegebenen Stimmen, daraus wurden 2/3 der Mandate, tatsächlich rund 34% der Gesamtbevölkerung), was seine Regierung dazu verpflichte, Entscheidungen des Rates, die gegen den Wählerwillen gehen, zu korrigieren. Auf diese Drohungen eingehend, kritisierte der Chef der LIGA, eines Gewerkschaftsdachverbandes die Regierung scharf, da sie es unterlassen hat, den Rat vor der Verabschiedung arbeitsmarktrelevanter Gesetze in den ersten 110 Tagen der Regierung zu konsultieren. Die Arbeitgeber hingegen begrüßten die ersten Maßnahmen der Orbán-Regierung, ihr Sprecher Zoltán Szöke betonte vor allem die Senkung der Steuern auf Unternehmenssteuern von 19 auf 10% bei Gewinnen bis 500 Mio. Forint als sehr nützlich...

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