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(c) Pester Lloyd / 39 - 2010 WIRTSCHAFT 27.09.2010

 

Ungarischer Tourismus soll auf Qualität achten

Die ungarische Tourismusindustrie hat ein Qualitätsproblem. Dies habe sich vor allem während der weltweiten Rezession gezeigt. Es müsse ein Umdenken von Quantität zu Qualität stattfinden. Das sagte der Chef der Danubius Hotelgruppe auf einer Konferenz des ungairschen Joint venture Verbandes.

Allein 2009 kamen im ganzen Land 3.200, in der ersten Hälfte 2010 nochmals 1.200 neue Hotelzimmer hinzu, doch der durchschnittlich erzielte Preis pro Zimmer sank um 12%, doch selbst die teils massiven Preissenkungen konnten die Auslastung kaum verbessern. Nun stehe man vor dem Problem, dass man aufgrund der geringeren Umsätze an Personal und Service sparen musste und nun kaum wieder höhere Preise wird durchsetzen können. Er forderte die Regierung auf, bei der Vergabe von EU-Förderungen und Maßnahmen nach dem neuen Széchenyi-Plan strikt die Qualität und nicht in erster Linie die Größe von Projekten zu beurteilen. Hoffnungen sieht der Manager hingegen im Kongresstourismus. Der Bau eines Kongresszentrums in Budapest für bis zu 5.000 Personen sowie ähnliche Projekte könnten die Auslastung von Zimmern in der Hauptstadt mittelfristig um 10% ansteigen lassen.
 

 

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