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(c) Pester Lloyd / 49 - 2010  NACHRICHTEN 09.12.2010

 

Ungarischer Staatsspitze wird 13. Monatsgehalt gestrichen

Die obersten Vertreter des ungarischen Staates, darunter der Präsident, Ministerpräsident, Parlamentspräsident, der oberste Verfassungsrichter und der Präsident des Obersten Gerichtshofes werden zukünftig auf ihr 13. Monatsgehalt verzichten müssen. Diese eher symbolische Geste beschloss am Montag das ungarische Parlament per Umgehung der üblichen Abstimmungsregeln per Akklamation. Der Vorschlag kam vom Fidesz-Fraktionschef János Lázár. Angestellte des öffentlichen Dienstes, aber auch die Rentner mussten schon unter der Vorgängerregierung von Gordon Bajnai Einbußen bei der 13. Auszahlung hinnehmen. Der damalige Premier ließ sich seine Tätigkeit übrigens mit monatlich 1 Forint vergüten.

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