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(c) Pester Lloyd / 51 - 2010  NACHRICHTEN 23.12.2010

 

Kádárs Resterampe mit mäßigem Erfolg

Die Versteigerung von Devotionalien aus der Kádár-Zeit in Ungarn zu Gunsten der Opfer der Giftschlammkatastrophe vom 4. Oktober, brachte insgesamt 19 Millionen Forint ein, rund 69.000 Euro. Etliche Propaganda-Bilder, Lenin-Büsten, Fahnen und andere Winkelemente aus Beständen des Justizministeriums kamen bei einer öffentlichen Versteigerung unter den Hammer, 230 Einzelobjekte wechselten den Besitzer. Großes Interesse dabei zeigte das "Wende Museum" in Los Angeles, das sich den "Erhalt kultureller Gegenstände und persönlicher Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges" auf die Fahne geschrieben hat. Allein 25 Objekte gingen in die USA. Insgesamt hatten sich die Behörden jedoch einen größeren Erlös für den guten Zweck erhofft, die Gebote blieben deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen.

Alles zur Giftschlammkatastrophe

Aussatz der Geschichte: der Memento Park in Budapest

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