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(c) Pester Lloyd / 51 - 2010  NACHRICHTEN 21.12.2010

 

U-Bahn Linie 4 in Budapest vor Kürzung

Die neue Stadtregierung unter Führung des Fidesz-Oberbürgermeisters István Tarlós hat ein "Budgetloch" von 56 Milliarden Forint (ca. 203 Mio EUR) in der Stadtkasse ausgemacht, welches "die Stadt noch jahrelang belasten wird." Aufgrund dieser angespannten Finanzsituation, die laut Fidesz "auf das Missmanagement der letzten zehn Jahr" zurückgeht, könnten auch einige große Investitionsprojekte gestrichen oder gekürzt werden. Selbst die bisher als unantastbar geltende Metrolinie 4 könnte eine Kürzung erfahren.

Ursprünglich soll die mitten im Bau befindliche Linie die Stadtteile Buda und Pest vereinigen vom Fernbahnhof Kelenföld (wo auch die Autobahn nach Wien startet) über die Bartók Béla Straße (hinter dem Gellért Hotel) bis zum Ostbahnhof (Keleti pu.) und weit in den dicht bevölkerten Osten der Stadt um dem Bosnyák tér. Vier Stationen, die über den Keleti hinausgehen, Dozsa György út, Hungária körút, Róna utca und Bosnyák tér, stehen nach Medieninformationen nun zur Disposition, eine entsprechende Empfehlung des Bürgermeisteramtes leigt bereits vor. Für manche Investoren in der Gegend hinter dem Ostbahnhof, die ihre Investitionen eben genau auf die Metroerweiterung gesetzt hatten, könnte diese Entscheidung ein Problem werden. So wurde z.b. an der ursprünglichen Endstation Bosnyák tér ein großes Shopping Center geplant, das sich nun kaum noch rechnen wird.

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