|
(c) Pester Lloyd / 05 - 2011
NACHRICHTEN 02.02.2011
Budapest und Sziget-Festival einigen sich auf Gebühren
Die Organisatoren des alljährlich stattfindenden Sziget-Festivals sind nach den jüngsten
Diskussionen um die Erhebung einer Nutzungsgebühr für das Festivalgelände auf der Donau nun zu einer Einigung mit dem Budapester Stadtrat gekommen. Die Sziget Kft. muss einen
Betrag von 62,5 Millionen Forint (ca. 312.000 €) an die Kommune pro Festival zahlen. Früheren Befürchtungen zufolge wollte die Kommunalverwaltung 2,5 Milliarden Forint Nutzungsgebühr verlangen.
Weiterhin werden die Organisatoren zusätzlich 100 Millionen Forint für das Angebot einer
Art Discount-Karte für die Festivalbesucher zahlen. Damit sollen die Festivalgäste Vergünstigungen in diversen öffentlichen Einrichtungen der Hauptstadt, wie beispielsweise
Thermalbädern oder dem Budapester Zoo, bekommen. um die Wirkungen für den allgemeinen Tourismus und den Nutzen für die Stadt noch weiter zu erhöhen. Genauere
Informationen zu den einzelnen Rabatten, dem voraussichtlichen Preis und den Unterschieden zur seit Jahren etablierten „Budapest Card“, sind allerdings noch nicht
ausgearbeitet. Außerdem bleibt fraglich was passiert, wenn die Gewinne, welche die Festivalveranstalter aus dem Verkauf der Discount-Karten erhalten, nicht ausreichen, um
die dafür entrichtete Gebühr zu decken.
LESERPOST Sie möchten den PESTER LLOYD unterstützen?
Mehr zum Thema:
|