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(c) Pester Lloyd / 06 - 2011  WIRTSCHAFT 11.02.2011

 

Milliarden für Verbesserung der Internetanbindungen in Ungarn

Die ungarische Regierung hat einen verstärkten Kampf gegen den "digitalen Analphabetismus" angekündigt. Hierzu sollen vor allem die Zugangsmöglichkeiten zum Breitbandinternet in der Provinz ausgebaut werden, sagte der zuständige Staatssekretär Zsolt Nyitrai in einem Interview mit dem Magazin HVG. Er bedauert, dass "vier Millionen Landsleute Internet überhaupt noch nicht nutzen können", während der Ausbau größerer Bandbreiten meist an der mangelnden Kapazität der lokalen Netzwerke scheitert. (im mobilen Bereich gäbe es hier durchaus noch Kapazitäten, aber es wird wohl naheligende Gründe geben, warum die nicht erwähnt worden sind.) Um diese Zustände zu beseitigen, wolle man in den nächsten Jahren bis zu 100 Milliarden Forint (über 360 Mio EUR) investieren. Tatrai sagte, ohne einen konkreten Plan vorzulegen, die Mittel sollten sowohl aus dem Haushalt, dem Széchenyi Plan (EU-Mittel) sowie zusätzlichen EU-Förderungen kommen, aber auch die Privatwirtschaft sollte sich beteiligen. Der Zugang zum Internet würde auch die Möglichkeiten zur Arbeitsfindung in der Provinz erhöhen, glaubt der Staatssekretär und auch die Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Betriebe erhöhen.

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