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(c) Pester Lloyd / 06 - 2011  NACHRICHTEN 09.02.2011

 

Rücktritt im Umfeld der ungarischen Medienaufsicht

Mit Csaba Fazékas ist ein erstes führendes Mitglied der neuen Medienüberwachung in Ungarn von seinem Posten zurückgetreten. Fazekas war als Generaldirektor der "Médiaszolgáltatás-támogató és Vagyonkezelo Alap", einer Stiftung, die zentral die staatlichen und sonstigen Gelder für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verwalten soll, nicht direkt in der Medienaufsicht beschäftigt, sondern sozusagen ein Erfüllungsorgan der NMHH. Das ist auch daran ersichtlich, dass die Chefin der NMHH, Annámaria Szalai, die disziplinarische Vorgesetzte dieser Stiftung ist. Wie es offiziell heißt, habe man sich einvernehmlich zur Vertragsauflösung verständigt. Gründe wurden nicht genannt.

Außerdem wurde bekannt, dass die ungarische Regierung an konkreten Änderungsvorschlägen am Mediengesetz arbeitet. Dabei wird es sich aber um rein kosmetische Maßnahmen handeln, hatte doch Justizminister Navracsics zu seinem Antwortbrief an die EU schon angemerkt, dass es sich um "rein technische Fragen" handele.

Themenseite Mediengesetz

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