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(c) Pester Lloyd / 06 - 2011  NACHRICHTEN 09.02.2011

 

Ungarn reduziert Investionssbeihilfen für multinationale Unternehmen

Die ungarische Regierung plant eine Verringerung der staatlichen Zuschüsse für Investitionen multinationaler Unternehmen in Ungarn. Ob und wie viele Fördermittel zur Verfügung stehen, soll zukünftig von der Anzahl einheimischer Betriebe abhängen, mit denen eine Firma zusammenarbeitet. Eine Garantie für die Beteiligung ungarischer Unternehmen werde zur Voraussetzung, teilte der Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Zsolt Becsey, der Tageszeitung „Magyar Nemzet” mit. Ein einzelner darüber geschaffener ungarischer Arbeitsplatz könne eine Förderung von maximal fünf Millionen Forint (ca. 18.000 Euro) einbringen. Neun bisherige Unterstützungsverträge befänden sich derzeit in der Prüfung, erklärte Becsey, und das Ministerium habe einige Firmen bereits aufgefordert, 1.5 Milliarden Forint (ca. 5.4 Millionen Euro) Fördergelder zurückzuzahlen. Die Regierung befinde sich zudem in fortgeschrittenen Verhandlungen über 26 neue Projekte, die mindestens 5.000 neue Arbeitsstellen schaffen sollen, auch im ungünstigsten Entwicklungsverlauf. Bisher galt bei der Bezuschussung von Investitionen 8-10% der Gesamtinvestitionssumme als Standardgröße.

Weiteres zum Thema:

Vage Versprechen: Ungarische Regierung geht auf Investoren zu  http://www.pesterlloyd.net/2011_05/05InvestorenFellegi/05investorenfellegi.html

 

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