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(c) Pester Lloyd / 16 - 2011 WIRTSCHAFT 19.04.2011
Neues Audi-Grundstück in Ungarn steht nicht mehr unter Naturschutz
Das ungarische Umweltamt hat eine Beschwerde von Umweltschützern gegen die
Umwidmung eines ehemaligen naturgeschschützten Geländes abgewiesen. Dabei handelt es sich um jenes Grundstück, bzw. einen Teil davon, das der Autobauer Audi Hungária im vorigen Jahr im Sommer erwarb, um darauf ein neues Autowerk zu errichten. Laut Wirtschaftsminister György Matolcsy habe bereits die EU der Umwidmung zugestimmt,
weil sie "im besten Interesse der Öffentlichkeit" sei.
Audi wird auf dem Gelände bei Györ für rund 900 Mio. EUR ein neues Werk für jährlich bis zu 125.000 Fahrzeuge
errichten, dabei sollen 1.800 direkte Arbeitsplätze entstehen, bei Zulieferern und Dienstleistern weitere bis zu 2.000. Die Produktion soll 2013 anlaufen, die Regierung
bewilligte kürzlich 5,5 Mrd. Forint Staatsbeihilfen in Form von Steuergutschriften, deutlich weniger als bei früheren Grüne-Wiese-Investitionen üblich. Als Bonus legte man jedoch
noch einen neuen Autobahnanschluss auf Staatskosten obenauf.
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