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(c) Pester Lloyd / 17 - 2011 WIRTSCHAFT 28.04.2011
Arbeitslosenrate in Ungarn steigt auf 11,6%
Die Situation auf dem ungarischen Arbeitsmarkt
entspannt sich nicht, im Gegenteil die durchschnittliche Zahl der der Arbeitslosen hat sich im Quartal Januar bis März gegenüber der Periode Dezember bis Februar um 13.000 erhöht, lag aber
um 72.000 niedriger als zuvor. Die Arbeistlosenrate stieg auf Monatsbasis um 0,1 Punkte auf 11,6%, 489.800 Menschen waren - offiziell - als arbeitslos
registriert, erklärt das Statistische Zentralamt in Budapest (KSH) in seiner jüngsten Veröffentlichung.
Auch die Rate der "am Arbeitsmarkt partizipierenden" Menschen also all jener, die Arbeit
suchen oder in Arbeit sind, sank weiter, von 55,1 auf 55%. Bei der relativen Stagnation am Arbeitsmarkt handelt es sich nach Einschätzung der Statisitkexperten nicht um bloße
saisonale Flauten. Denn anders als noch vor kurzem, wachsen die Exporte des Landes, aufgrund der guten Konjunktur in Deutschland wieder stetig. Durch den Abbau einiger
staatlicher Arbeitsprogramme kamen mehr Arbeitslose als gewähnlich hinzu, neu aufgelegte Programme greifen erst in Monaten. Außerdem stellen die Unternehmen
deutlich weniger neues Personal ein als die Konjunktur zuließe, was als ein Zeichen wirtschaftspolitischer Verunsicherung gilt.
Die jetzige Regierung beharrt weiter auf ihrem zentralen Wahlkampfversprechen, binnen
zehn Jahren 1 Million neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen, dafür müssten bis Jahresende zumindest schon einmal 150.000 neue entstanden sein, um im Plan zu bleiben.
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